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Brandenburgische Großlandschaften

Übersichtskarte Brandenburgische Landschaften (Urheber: NordNordWest/Wikipedia, Lizenz siehe unten)Das Bundesland Brandenburg (2010) liegt im Norddeutschen Tiefland (bis 200 m über NN), dessen Oberflächengestalt vor allem durch Inlandgletscher der Eiszeit und ihre Schmelzwässer geprägt wurde. So wird Brandenburg bezüglich der Oberflächengestalt in 3 Großlandschaften gegliedert. Es sind:
Nördlicher Landrücken zwischen 40 m und 153 m ü.NN
Märkisches Niederungs- und Plattenland
zwischen 1 m und 162 m ü.NN
Südlicher Landrücken zwischen 60 m und 200 m ü.NN mit Vorland.

Diese drei Großlandschaften können wieder in Hauptlandschaften unterteilt werden, die sich mitunter überlappen (z.B. Ruppiner Land und Havelland). Die z.T. historischen Landchaftsbezeichnungen sind nicht immer mit den „natürlichen“ Raumeinheiten vollauf identisch. In den Hauptlandschaften können wieder Teillandschaften (z.B. Rheinsberg-Zechliner Waldseenplatte im Ruppiner Land) enthalten sein

Prignitzer KuppeNördlicher Landrücken

Der Nördliche Landrücken Brandenburgs ist der südliche Ausläufer des „Mecklenburger Landrückens“, dessen höchste Erhebungen – die Ruhner Berge (178 m ü.NN) und die Helpter Berge (179 m ü.NN) – nach Brandenburg hineinragen. Als Ablagerungsgebiet vorwiegend der letzten Eiszeit (Weichsel – Glazial) ist er wellig und hügelig, seenreich und ein Mosaik von fruchtbaren Feldern, von Misch- und Kiefernwäldern sowie von Wiesen in Fluss- und Seeniederungen. Sein höchster Punkt ist die Prignitzer Kuppe mit 153 m ü.NN. Der Nördliche Landrücken der heutigen Mark Brandenburg (Nordbrandenburgischer Landrücken) kann in 3 Hauptlandschaften gegliedert werden: Prignitz, Ruppiner Land und Uckermark.

Die Prignitz (zwischen unterer Löcknitz-Niederung und oberem Dosse-Tal) hat die Grundanlage ihres natürlichen Oberflächenantlitzes größtenteils in der vorletzten Eiszeit (Saale – Glazial) erhalten (Altmoränengebiet); nur ein relativ schmaler Streifen der Ostprignitz (z.B. Kyritzer Platte) ist – wie auch die beiden anderen Hauptlandschaften – Jungmoränengebiet (Weichsel – Eiszeit). Diese nordwestlichste Hauptlandschaft Brandenburgs ist mit ihren vorherrschend lehmhaltigen Böden (Grundmoräne) nach der Uckermark eine wichtige märkische Agrarzone. Nur im Norden (im Raum Putlitz - Meyenburg) und südlich der Stadt Wittstock sind kleinere nährstoffarme Sanderflächen anzutreffen. Insgesamt weist das Höhenland der Prignitz ein sehr welliges Relief auf (besonders im nördlichen Teil), das zur Elbtalniederung allmählich abfällt.

Das Ruppiner Land (zwischen oberer Dosse und oberer Havel) ist in seinen nördlichen und mittleren Regionen hügel-, wald- und seeneich (Touristenmagnet); z.B. befinden sich auf der ausgedehnten Sanderfläche der Teillandschaft Rheinsberg – Fürstenberger Seengebiet ca. 100 Klein- und Kleinstseen. Da im nördlichen und mittleren Teil des Ruppiner Landes Endmoränen und Sanderflächen sehr verbreitet sind, ist etwa die Hälfte dieser Hauptlandschaft bewaldet (vorwiegend Kiefern- und Kiefernmischwälder), z.B. die großräumige Wittstock-Ruppiner Heide oder die Menzer Heide. Die Rhin-Niederung gliedert das Ruppiner Land in einen geomorphologisch weitgehend homogenen Westteil (Ruppiner Platte) und eine geomorphologisch vorwiegend mosaikartige Ostregion (Granseer Platte). Eine Landschaftsperle im Zentrum des Ruppiner Landes ist die "Ruppiner Schweiz". Im südlichen Landschaftsteil überwiegt auf flachwelligen Grundmoränenflächen der Ackerbau.

In der hügeligen Uckermark (zwischen Oberlauf der Havel und Tal der unteren Oder) setzt sich – wie auch im nördlichen Ruppiner Land – die Mecklenburgische Seenplatte fort. Über 1.500 mittelgroße, Klein- und Kleinstseen sind über den größten Teil der landschaftlich reizvollen Uckermark, der gewässerreichsten Region Deutschlands, verteilt. Die Uckermark ist das wichtigste Landwirtschaftsgebiet Brandenburgs, das besonders in der südlichen Hälfte von größeren Waldflächen (z.B. im Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin) unterbrochen wird.

Land BrandenburgMärkisches Niederungs- und Plattenland

Diese Großlandschaft, in deren Mitte als selbstständiges Bundesland die Bundeshauptstadt Berlin liegt, ist die ausgedehnteste und abwechselungsreichste Großlandschaft Brandenburgs. Ihre Palette reicht von moorig-sumpfigen, sandigen oder intensiv kultivierten Niederungen, von schilf-, wiesen- oder waldumgebenden Weihern, Teichen und Seen über flache bis wellige, fruchtbare Grundmoränenhochflächen bis zu meist waldreichen Sanderflächen und Endmoränenhügeln. Die zahlreichen Seen (ca. 1.200) dieser Großlandschaft, von den Havel- bis zu den Dahme- und Spreeseen werden häufig zur "Mittelmärkischen Seenplatte" begrifflich zusammengefasst.

Die Zerschneidung der Moränen erfolgte durch die sich hier zum unteren Elbtal vereinigenden drei großen Urstromtäler (Glogau/Brück – Baruther, Warschau – Berliner und Thorn – Eberswalder) und durch kleinere Querurstromtäler (z.B. die heutigen Flussniederungen von Nuthe, Nieplitz, Dahme und Spree). Sie bedingt die mosaikartige Struktur von ausgedehnten ebenen Niederungen (um ca. 35 m ü.NN im Eberswalder und im Berliner Urstromtal; um ca. 45 m ü.NN im Baruther Tal) und flachen bis hügeligen Hochflächen (Platten, Plateaus) als „Moräneninseln“, die sich mit relativen Höhen von 10-20 m meist markant aus den – mitunter von Dünen durchsetzten – Niederungen herausheben, ggf. unterstützt durch aufgesetzte Endmoränenhügel, wie z.B. das Ländchen Rhinow mit dem Gollenberg (109 m ü.NN) oder die Rauenschen Berge (153 m ü.NN) bei Fürstenwalde. (Der westliche und auch der südliche Teil dieser Großlandschaft wird daher mitunter auch als „Moränen-Archipel“ bezeichnet.)

Das Mosaik dieser Großlandschaft könnte in folgende Hauptlandschaften gegliedert  werden:

Niederungsgebiete:

Untere Elbtal-Niederung (zwischen Havelberg und Dömitz rechte Flussseite)
Havelland (zwischen „Havel-U“ und Nördlichem Landrücken)
Mittelbrandenburgisches Tal- und Höhenland (zwischen mittlerer Havel-Niederung und
Südlichem Landrücken)
Dahmeseenland (zwischen Teltow-Platte und Beeskower Platte)
Spreeauenland (Berlin – Fürstenwalder Spreetal-Niederung)
Oderbruch (zwischen Barnim-Plateau und Oder)
Spreewald
(zwischen Cottbus und Neuendorf a.S.).

Plattenregionen:

Nauener Platte (zwischen Havelländischem Luch und Niederungen der Havel sowie ihres Schifffahrtkanals; ist Bestandteil des Havellandes)
Dallgow-Döberitzer Hochfläche
(zwischen mittlerer Havel und Havelkanal)
Zauche-Plateau (zwischen Brandenburg-Potsdamer Havelniederung und Brück-Belziger Landschaftswiesen)
Teltower Platte (zwischen Berliner Urstromtal und Baruther Niederung; Z-P und TP sind Elemente des Mittelbrandenburgischen Tal- und Höhenlandes)
Barnim-Plateau (zwischen mittlerer Havel-Niederung und Oderbruch)
Land Lebus
(zwischen Buckower Reliefrinnensystem und Spree-Talniederung)
Beeskower Platte mit Saarower Höhen
(zwischen Dahmeseenland und mittlerer Spree-Talniederung)
Leuthen-Lieberoser Höhenland (zwischen Unterspreewald und Fünfeichen-Gubener Hochfläche)
Fünfeichen-Gubener Hochfläche mit Schlaubetal (zwischen Leuthen-Lieberoser Höhenland und Oder-Neiße-Tal).

Während der nördliche, westliche und südliche Teil der mittleren märkischen Großlandschaft vorwiegend Niederungen (z.B. die Teillandschaften Rhinluch, Havelluch, Planetal und Nuthe-Nieplitz-Niederung) und nur einige Moräneninseln (z.B. Glien mit  verbundenem Ländchen Bellin, Nauener Platte, Dallgow-Döberitzer Hochfläche, Zauche-Plateau mit Glindower Platte sowie Teltow-Platte) aufweist, ist der Ostteil – außer dem klassischen Oderbruch – fast ausnahmslos mit Plateaus (Barnim bis Fünfeichen-Gubener Hochfläche/Lieberoser Plattenland) ausgestattet. Die fünf Hochländer (Barnim-Pl., Ld. Lebus, Beeskower Pl., Leuthen-Lieberoser Hochfläche, Fünfeichen-Gubener HF.), meist durch Flussniederungen voneinander getrennt, werden mitunter auch zum „Ostbrandenburgischen Plattenland “ zusammengefasst. Die höchste Erhebung dieser Region ist der Hutberg (162 m ü.NN) bei Eisenhüttenstadt.

Als Vertreter der Großlandschaft „Märkisches Niederungs- und Plattenland“ seien nur fünf Hauptlandschaften etwas näher charakterisiert, zumal die mittelbrandenburgischen Landschaftsregionen bzw. Hauptlandschaften "Luche", "Märkische Schweiz", "Oderbruch" und "Spreewald" in vorliegender Homepage eine gesonderte Darstellung erfahren:

Das Mittelbrandenburgische Tal- und Höhenland (vom Zauche-Plateau und von der Teltow-Hochfläche bis zum Zossener Land im Norden; der Abschnitt des Brück-Baruther Urstromtales im Süden) hat hinsichtlich der Verteilung von Niederungen und Moränen eine mosaikartige Struktur. Die höchste Endmoränenerhebung ist der Wietkikenberg (125 m ü.NN) bei Ferch/Schwielowsee auf dem Zauche-Plateau. Die Teltow-Hochfläche als größte Platte der mittelbrandenburgischen Hauptlandschaft greift weit in das Stadtgebiet von Berlin hinein. Geringe Höhenlagen  (um 40 m ü.NN) werden im Brück-Baruther Urstromtal erreicht. Die nördlichen Niederungen sind meist Ausbuchtungen des Urstromtales. Das kaum industriell erschlossene und wenig bebaute Niederungsfeuchtgebiet von Nuthe und Nieplitz mit ausgedehnten Moorarealen und mit z.T. vielen Weihern in grundwassernahen Bereichen ist ein in Europa einmaliges "hauptstadtnahes Biotop". Die Landeshauptstadt Potsdam liegt größtenteils im Querurstromtal der Nuthe (z.B. die Ortsteile Drewitz, Schlaatz, P.-Innenstadt, Park Sanssouci und Alt-Golm), das von der jüngeren, seenbildenden Havel gekreuzt wird.

Das Dahmeseenland mit seinen zahlreichen Freibädern, Badestellen, Campingplätzen und Ausflugsgaststätten südöstlich der Bundeshauptstadt (Königs Wusterhausen - Wolzig - Dolgenbrodt - Storkow - Selchow - Groß Köris - Teupitz) ist wie das „Potsdamer Havelseenland“ (Anschluss der Berliner Havelseenregion) ein Randberliner Wald- und Seenparadies, das ein von kleinen Moräneninseln und Dünen durchsetztes sowie vorwiegend von Kiefernheiden und Mischwäldern bedecktes Talsandgebiet (um 35 m ü.NN) repräsentiert. (Dieses Seengebiet findet seine nördliche Fortsetzung in der von Dahme und Spree durchflossenen Bln.-Köpenicker Seenplatte.)

Die Hauptlandschaft Barnim (im Nordosten in und von Berlin) bildet die größte Hochflächeninsel des märkischen Mittellandes. Der östliche Barnim (Waldhügelland Oberbarnim) erlangt mit dem Semmelberg (158 m ü.NN) seine höchsten Geländelagen. Touristenmagnet ist der tiefeingeschnittene "Gamengrund" im Oberbarnim; während der westliche Niederbarnim allmählich in die Niederung des Thorn-Eberswalder Urstromtales übergeht. Zum Oderbruch fällt die Barnim-Platte meist sehr steil ab (mitunter um 60-80 Meter), insbesondere bei Bad Freienwalde. Rinnenartige Bildungen verleihen neben End- und Stauchmoränen dem Plateau ein bewegtes Relief. Zahlreiche Kleinseen und Sölle (Pfuhle) sind besonders über die Hochfläche des Niederbarnim verteilt (z.B. bei Wandlitz, Biesenthal oder Strausberg). Die Reliefrinne der Märkischen  Schweiz trennt den Barnim von der Platte des Landes Lebus.

Beeskower PlatteDie Beeskower Platte, die als dreiseitige Randregion eines Spreetalabschnittes den größten brandenburgischen See (Scharmützelsee ) enthält bzw. "zangenförmig" umschließt, repräsentiert mit mehreren aufgesetzten Endmoränenhügeln um 120-150 m ü.NN (Saarower Höhen; u.a. Rauensche Berge, Dubrowberge und Kosackenberge) ein „Mini-Hochland“, das sich im Norden als markantes waldreiches Höhenland vom Berliner Urstromtal abhebt. Im Süden reicht das Plateau bis zum Kossenblatter Abschnitt der Spree-Niederung.

Das vorwiegend sandige Moränenplateau des Leuthen - Lieberoser Höhenlandes erstreckt sich östlich vom Unterspreewald und nördlich vom Oberspreewald von Leuthen über den Raum von Lieberose bis in die Regionen von Friedland (südl. Beeskow) sowie Jänschwalde (östl. Peitz) und umschließt somit den langgestreckten Schwielochsee. Im Osten gibt es einen allmählichen Übergang zur Fünfeichen - Gubener Hochfläche. Während im Gebiet Groß Leuthen - Straupitz sandige Grund- und Endmoränen vorherrschen, sind in der Lieberoser Region nach Osten und Südosten größere bzw. weiträumige Sanderaufschüttungsflächen verbreitet. Rinnensysteme und einige Endmoränenhügel des Brandenburger Stadiums im Süden und Osten dieses Höhenlandes tragen zur Gliederung des Reliefs bei.

Kreis LuckauSüdlicher Landrücken mit Vorland

Das Gebiet des Südlichen Landrückens und seines Vorlandes ist  Altmoränengebiet. Es wurde während der letzten (Weichsel-)Eiszeit nicht mehr vom nordischen Inlandeis erreicht. Die Oberflächenformen des geschlossenen Höhenzuges zwischen zwei Urstromtälern, dem Glogau – Baruther und dem Breslau – Magdeburger Urstromtal, sind daher abgeflachter als die des Nördlichen Landrückens und der Platten des märkischen Mittellandes. Die höchsten Hügel dieser brandenburgischen Großlandschaft im Süden des Bundeslandes heben sich daher häufig nicht markant von ihrer Umgebung heraus. Abgesehen von kleinen Pfuhlen bzw. Teichen fehlen in diesem „Hochland“ auch natürliche Seen. Dennoch erreichen hier im Unterschied zum Nördlichen Landrücken viele Hügel Höhen über 150 m ü.NN. Insgesamt wirkt der Südliche Landrücken wie ein nach Südwest geneigtes Pult, das seine Grundanlage in der letzten Phase (dem Warthe-Stadium) der Saale-Eiszeit erhielt.

Das Vorland des Südlichen Landrückens repräsentiert für den Fläming die in Sachsen-Anhalt sich erstreckende Niederung des mittleren Elbtals und für die Niederlausitz die Schwarze Elster-Niederung („Lausitzer Urstromtal“) als südlichste Hauptlandschaft Brandenburgs in einem Niveau von rd. 80 m ü.NN (mit Gefälle nach Nordwesten). Beide Niederungen sind Abschnitte des Breslau – Magdeburger Urstromtales, das den Fläming – Lausitzer Stillstandslagen der vorletzten Inlandvergletscherung als Hauptentwässerungstal diente.

Von der Großlandschaft mögen die Hauptlandschaften „Fläming“ und „Niederlausitzer Hügel- und Beckenland“ etwas näher beschrieben werden.

Den westlichen und größten Teil des Landrückens bildet der Fläming, der bis zum Quertal der oberen Dahme reicht. Der Nuthe-Oberlauf gliedert ihn in den westlichen Hohen Fläming und in den östlichen Niederen Fläming. Im Hohen Fläming gibt es Höhenlagen über 150 m ü.NN, z.B. den Hagelberg mit 200,1 m ü.NN (nach dem Kutschenberg/NL mit 200,6 m ü.NN die zweithöchste Erhebung des norddeutschen Flachlandes) oder die Wacheberge mit 172,0 m ü.NN. Im Niederen Fläming herrschen Geländelagen zwischen 100 und 150 m absoluter Höhe vor; herausragend ist dort der Golmberg mit 178 m ü.NN. Der Fläming wird vorwiegend agrarisch und forstwirtschaftlich genutzt. Der Hohe Fläming erscheint als ein Waldland mit eingestreuten Ackerflächen, der Niedere Fläming als ein Ackerland mit Waldinseln.

Die südöstlich anschließende Hauptlandschaft Niederlausitzer Hügel- und Beckenland ist etwas vielfältiger gestaltet, deutlich in erhabene und in Hohlformen (Becken) gegliedert. In  der Niederlausitzer Region des Südlichen Landrückens sind sandige Böden und Heidelandschaften sehr verbreitet. Dieses Gebiet ist vor allem durch Bergbaulandschaften (Braunkohle) und durch industrielle Folgelandschaften (z.B. Kraftwerke) gekennzeichnet. Ein Muster für großräumige renaturierte Landschaftsgestaltung ist das „Senftenberger Seengebiet“.
Der sich hauptsächlich aus stark bewaldeten Endmoränenhügeln zusammensetzende Lausitzer Grenzwall (Dahme - Döbern) im vorwiegend nördlichen Landschaftsteil zeigt ein bewegtes Relief mit Höhenlagen bis zu 183 m ü.NN (Hoher Berg bei Döbern). Er galt einst als natürliche Grenzmarkierung zwischen der Niederlausitz und der südlich gelegenen Oberlausitz.

 

Literatur und Quellen

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BREETZ, E.: Heimatatlas Brandenburg. 4. Auflage, Berlin 2004. ISBN 3-06-040307-4.

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BREETZ, E. /KRAKAU, W.: Schülerhandkarte „Bezirk Potsdam – Oberflächengestalt“ 1:500.000. 1. Ausgabe, Potsdam 1968.

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SCHOLZ, E.: Eiszeitliche Formen und Ablagerungen bestimmen die Oberfläche der brandenburgischen Bezirke. In: Beiträge zur Erdgeschichte und zur Landschaftsentwicklung der Mark. - Veröffentlichungen d. Heimatmuseums Potsdam, Heft 1, Potsdam 1962.

SCHOLZ, E.: Landschaftsgliederung des Bezirkes Potsdam. Mit Beilagenkarte „Bezirk Potsdam – Landschaftsgefüge“ (Breetz/Scholz). In: Geogr. Berichte, H. 2/1989, S. 117-127. ISSN 0016-7452.

SCHOLZ, E. u.a.: Die naturräumliche Gliederung Brandenburgs. Potsdam 1962.

SCHOLZ, E. /WANDREY, E.: Hand- /Posterkarte „Geomorphologische Übersichtskarte
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WEISSE, R.: Die großen glazialen Landschaftstypen des Bundeslandes Brandenburg und deren ökologische Probleme.  In: Zt. f. d. Erdkundeunterricht, H. 4/1991, S. 105-114.  ISSN 0044-2461.

 

1. Abbildung: Karte der Landschaften von Brandenburg, Urheber: NordNordWest/Wikipedia
Originaldatei: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brandenburg_Landschaften.png
Veröffentlicht unter CC-Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

2. Abbildung: Ausschnitt der Schülerhandkarte "Kreis Pritzwalk" (1:100 000). VEB H. Haack, Gotha 1985. (PTA: E.Breetz).

3. Abbildung: Großteil der Schülerhandkarte "Land Brandenburg"  (1:600 000). Volk und Wissen Verlag GmbH, Berlin 1994 - 2. aktualisierte Auflage. (Konzeption & Fachberatung: E.Breetz).

4. Abbildung: Ausschnitt der Schülerhandkarte "Kreis Beeskow" (1:125 000). VEB H. Haack, Gotha 1983. (PTA: E.Breetz).

5. Abbildung: Ausschnitt der Schülerhandkarte "Kreis Luckau" (1:100 000). VEB H. Haack, Gotha 1983. (PTA: E.Breetz).

 

Siehe auch:

Brandenburg – eiszeitlch geformtes Land
Seenreiches Bundesland Brandenburg
Schweizen der Mark

Siehe auch in Wikipedia:

Brandenburg
Geologie und Landschaftsentwicklung in Brandenburg
Liste der Landschaften in Brandenburg