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Gliederung der Schulkartografie


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Gemäß ihrer medialen Darstellungsweise sowie ihrer Nutzer- und Zweckorientierung wird die Schulkartografie als ein Zweig der Kartografie mit Zweckbestimmung der allgemeinbildenden Schule (Primarstufe, Sek. I und Sek. II) betrachtet. Sie gliedert sich in  3 substanz- und fachbezogene Teilzweige, die jeweils 2 Medienbereiche (Schülerarbeitsmittel und frontale Medien) aufweisen.

Jeder der 3 Teilzweige der Schulkartografie besitzt eine duale Elementar- und Funktionalstruktur, da er sich zielgruppendifferenziert sowohl mit der Gestaltung als auch mit der unterrichtlichen Nutzung der kartografischen Medien befasst. Der Nutzungszweck bestimmt die Gestaltung – nicht umgekehrt.

In der DDR war die Integrationswissenschaft Schulkartografie (Kartografie, Didaktik, Fachwissenschaft) der Volksbildung als ihrem Anwendungsfeld zugeordnet.

In der Geschichtsdidaktik hat sich der weniger zutreffende Begriff "Schulgeschichtskartografie" weitgehend eingebürgert.

Schulkartografie ist  "Basiskartografie für jedermann".

 

Literatur:

BÖTTCHER, Chr.: Theoretische und praktische Aspekte zur Schulgeschichtskartographie. In: Kartogr. Schr., Bd. 8, Bonn 2003, S. 41-68.

BREETZ, E.: Zur Entwicklung der Schulkartographie in der Deutschen Demokratischen Republik.
In: Wiss. Zt. d. PH Potsdam,  H. 3/1982, S. 357-375.

BREETZ, E.: Geographische Schulkartographie in der DDR – interdisziplinärer Wisssenschaftszweig mit unmittelbarer Praxisbezogenheit und -wirksamkeit. In: Wiss. Zt. d. PH Potsdam,  H. 3/1987,  S. 503-515.

BREETZ, E.: Koordination und Kooperation in der geographischen Schulkartographie der DDR. In: Kartogr. Schr., Bd. 8 (Bonn 2003), S. 69-75.

SPERLING, W.: 40 Jahre Schulkartographie in der Bundesrepublik Deutschland. In: Mayer, F. (Hrsg.): Schulkartographie – Wiener Symposium 1990. Wiener Schr. z. Geogr. und Kartogr., Bd. 5, Wien 1992, S. 114-125.