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Wirtschaftskarten für die Schule

Wirtschaftskarte LausitzWirtschaftskarten (in der Schulkartografie der eh. DDR auch als „ökonomisch-geographische Karten“ bezeichnet) bilden den Hauptanteil der thematischen Karten für den Schulunterricht aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, gefolgt von Karten zur Bevölkerung (z.B. Bevölkerungsdichte, Berufsstruktur, Religionsverteilung).

Die Vielfalt der inhaltlichen und grafischen Gestaltung der Wirtschaftskarten belebt heute (2009) das Sortiment der analogen Kartenformen (Handkarten, Atlaskarten, Wandkarten, Posterkarten, Projektionskarten, Dia-Karten und Lehrbuchkarten). Wirtschaftskarten, die in den meisten Fällen als topografische Grundlage die Hydrografie und staatliche Grenzen bzw. Verwaltungsgrenzen aufweisen, enthalten häufig auch ein ausgewähltes Verkehrsnetz (Bahnstrecken und/oder Straßen). Als Trassen des Produktentransports bzw. -austausches sind mitunter auch Wasserwege gesondert ausgewiesen.

Die Wirtschaftskarten können in 4 Hauptgruppen gegliedert werden:

  1. Karten zur Industrie (Bergbau und verarbeitende Industrie)
  2. Karten zur Landwirtschaft (einschl. Forstbereich)
  3. Karten zur Dienstleistungs- und Gewerbewirtschaft
  4. Komplexe Wirtschaftskarten.

Die Gruppen 1 bis 3 könnten weiterhin untergliedert werden in:

  1. Analytische Karten (Elementkarten)
  2. Komplexe Karten (Polyelementkarten)
  3. Synthese-Karten.

Als "komplexe Wirtschaftskarten" sind Karten, die Landwirtschaft (Ackerbau, Viehzucht, Waldwirtschaft) und Industrie sowie ggf. Dienstleistung bzw. Gewerbe gemeinsam darstellen, aufzufassen. "Synthese-Karten" sind Karten von Wirtschaftsgebietstypen (z.B. Ballungsgebiet, Agrargebiet). Nachfolgend werden Auszüge aus einem Beitrag des Verfassers "Gestaltungsprobleme ökonomisch-geographischer Atlas- und Wandkarten für den Geographieunterricht" in der Wiss. Zt. d. PH Potsdam, H. 3/1978, S. 371-390, gebracht.

[...]

Die Untersuchungen werden von folgenden lehrplandeterminierten Zielstellungen bestimmt:

  1. Erhöhung der Aussagekraft und der Ausdrucksfähigkeit ökonomisch-geographischer Karten zur Steigerung der Effektivität ihres Einsatzes.
  2. Nutzung der Wirtschaftskarten zur kontinuierlichen Niveausteigerung des Kartenverständnisses der Schüler (Erhöhung des Abstraktions- und des kausalen Denkvermögens der Schüler und Förderung ihrer Fähigkeiten im selbständigen kombinatorischen Auswerten verschiedener Kartentypen und -formen).

[...]
( S. 372 )

Das Zeichensystem unserer ökonomisch-geographischen Karten, dem als eine wesentliche Vorlage die Legende des Weltatlasses "Die Staaten der Erde und ihre Wirtschaft" (1. Auflage - Gotha 1952) diente, erschien in seiner Basisstruktur erstmalig mit dem 1963 herausgegebenen "Atlas - 5. und 6. Klasse (vgl. /18/). Die bei der Konzipierung dieses damaligen Stufenatlasses festgelegten Signaturen wurden dann auch für die ökonomischen Wandkarten und Lehrbuchkarten sowie für die späteren Schulatlanten übernommen, wobei in den Folgejahren die Gesamtlegende noch etwas erweitert und notwendige kategoriale Umgruppierungen entsprechend der Gliederung der Wirtschaft bzw. der Betriebssystematik vorgenommen wurden (vgl. /39/ und /40/).

3. Lokalsignaturen und Gebietslagesignaturen der Industriekarten

Die Kartenzeichen (Signaturen, Symbole) geben die Gesamtheit der im Kartenbild enthaltenen Angaben über die geographische Wirklichkeit wieder. Sie unterscheiden sich einander vor allem in Gestalt (Form), Größe, Strichstärke und Farbe.
[...]

Auf den Industriekarten sind die meisten Lokalsignaturen sowohl Objekt- als auch Merkmals-/Eigenschaftssignaturen, da sie als formgleiche Kartenzeichen durch unterschiedliche Größe Wertstufen der Produktionsstandorte, die in der Legende nach Industriebereichen und Industriezweigen gegliedert werden (vgl. /15/ und /40/), ausdrücken.

3.1. Figürliche Kartenzeichen als Lokalsignaturen

Die figürlichen Kartenzeichen (vgl. z.B. "Bildkarten" des Tourismus) sind zweifellos die visuell-anschaulichste Abbildungsform für punkthaft verteilte Gegenstände, erleichtern dem Schüler das Erfassen des Bedeutungsinhalts wesentlich, da sie ja im strengen Sinne keine Zeichen, sondern weitgehend naturalistische "Abbilder" (vgl. /6/) und häufig auch "individuelle Ansichts-Kleinbilder" (vgl. 16/) sind. Doch sind sie sowohl in individualisierender als auch in stilisierender (typisierender) Form für die Maßstäbe unserer Atlas- und Wandkarten nicht empfehlenswert, zumal Lage- und Flächentreue jeweils eine erhebliche Diskrepanz aufweisen. [...]
(S. 374)

3.2. Sprechende Lokalsignaturen

Als mnemotechnische Positionssignaturen werden daher sprechende Signaturen (ikonische Zeichen bzw. bildhafte Signaturen) bevorzugt. So werden z.B. auf den ökonomisch-geographischen Atlas- und Wandkarten unseres Fachunterrichts die Standorte der verarbeitenden Industrie durch Signaturen repräsentiert, die zwar nicht die verallgemeinerte äußere Gestalt der entsprechenden Betriebsgattung, aber ein anderes typisches Merkmal des betreffenden Industriezweiges (Strukturelement, Rohstoff, Produkt oder Teilprodukt) visuell-anschaulich symbolisieren (vgl. /40/). Durch sie werden beim Schüler auf sinnlichem Wege Assoziationen zu den bereits bekannten und in der Legende ausgewiesenen Begriffen hergestellt. [...]
(S. 375)

3.3. Geometrische Lokalsignaturen

Die Grundformen der geometrischen Lokalsignaturen auf den Industriekarten sind im wesentlichen Kreis, Quadrat, Rechteck und Dreieck. Sie besitzen auf Grund ihrer graphischen Abstraktion einen wesentlich geringeren Assoziationsgrad als die sprechenden Signaturen. Geometrische Signaturen dienen in unseren schulkartographischen Erzeugnissen fast ausschließlich zur Darstellung der Standorte der Bergbauindustrie.
[...]

3.4. Farbflächen als Gebietslagesignaturen

Als Gebietslagesignaturen sind auf den meisten Industriekarten lediglich Farbflächen zur Darstellung der Lagerstätten von Steinkohle, Braunkohle, Erdöl/Erdgas und Stein-/Kalisalzen in aufgerasteter Tönung der entsprechenden Bergbausignatur enthalten. [...]

3.5. Kombination von gruppenfähigen geometrischen und sprechenden Lokalsignaturen auf unseren Industriekarten, partiell ergänzt durch farbige Flächenkartenzeichen

Die Gruppen der sprechenden und geometrischen Ortslagesignaturen sowie farbflächigen Gebietslagesignaturen bestimmen die Legende und das Kartenfeld unserer traditionellen Industriekarten bei gleichem Signaturenschlüssel für Atlas- und Wandkarte, der selbstverständlich regional jeweils nicht voll beansprucht wird. [...]

Als eine pädagogisch sehr günstige Lösung darf auf den Industriekarten die Berücksichtigung der Gruppenfähigkeit der Signaturen und das davon abgeleitete Prinzip der Leitsignaturensysteme angesehen werden (vgl. /40/ ).
S. 376)
[...]

Trotz Anerkennung des logischen und methodisch geschickten Aufbaus des einheitlichen Leitsignaturensystems für die Industriekarten (als Atlas-, Wand-, Projektionsfolien- und Lehrbuchkarten) unseres Fachunterrichts und trotz der detaillierten inhaltlichen Aussagekraft seiner lokalen Sekundärsignaturen darf jedoch nicht übersehen werden, daß das Zeichensystem der Industriekarten sehr umfangreich ist (vgl. /40/ ). Dadurch wird die graphische Ausdrucksfähigkeit des Kartenfeldes und auch einzelner Industriezentren in Abhängigkeit vom Kartenmaßstab und von dem industriellen Erschließungsgrad des abgebildeten Territoriums zweifellos beeinträchtigt. Die Überschaubarkeit des Kartenfeldes bzw. seiner Teile sowie das schnelle Erfassen von profilbestimmenden Zweigen und von typischen Territorialstrukturen werden auf Grund des zwangsläufigen Auftretens einer relativ hohen Signaturendichte vermindert. [...]

Die umfangreiche und gegenüber dem alten Schulatlas "Atlas der Erdkunde" (/39/) noch etwas erweiterte Sammellegende des neu bearbeiteten "Atlas der Erdkunde" (vgl. /29/ und /40/) umfaßt für die Lokalsignierung der Industrie insgesamt 92 Primär- und Sekundärsignaturen.
(S. 378)

3.6. Buchstaben und Diagramme als Lokalsignaturen

[...]
Diagrammsignaturen
(z.B. gegliederte Kreisscheiben, Kreisringe, Säulen oder Stäbchen) bieten im Vergleich zu den bisher beschriebenen Signaturen die besten Möglichkeiten, in eine topographische Bezugsgrundlage genauer ablesbare Informationen über absolute und relative Wertgrößen punkthaft verteilter Gegenstände einzutragen. Während mit den anderen Signaturenformen quantitative Differenzierungen nur durch wenige (zwei bis drei) Größenabstufungen realisiert werden können, ist mit der Diagramm-Methode eine Quantifizierung (z.B. auf der Basis der Beschäftigtenzahlen oder der Werte der Bruttoproduktion) durch Variationen sowohl der Signaturengröße als auch der Flächenanteile der Sektoren bzw. Segmente möglich, wie es u.a. auch sehr überzeugend die erste Lieferung des Nationalatlas "Atlas DDR" (vgl. /5/ und /22/) demonstriert.
(S. 379/380)
[...]

Selbstverständlich kann und soll auch diese Darstellungsform (insbesondere in kleinmaßstäbigen Karten) nur angenäherte Proportionen der Produktionsbereiche ausdrücken, zumal sie ohnehin nur den Zustand einer dynamischen Erscheinung zu einem bestimmten Zeitpunkt fixiert (statisches Ausdrucksmittel).
[...]

Für Kombinationssignaturen (inhaltliche und graphische Addition zu einer Lokalsignatur) enthält der "Atlas DDR" geeignete Muster. [...]
(S.381)

4. Gebietslagesignaturen der Landwirtschaftskarten

DDR (Süden) LandwirtschaftDie Landwirtschaftskarten, mitunter auch als "Bodennutzungskarten" (vgl. /39/) ausgewiesen, stellen flächenbedeckende Elemente und flächenhaft verbreitete Sachverhalte der objektiven Realität dar - die Verbreitung von Landwirtschaftsgebieten (unterschiedlicher kategorialer Ebenen), Anbauzonen und Viehzuchtgebieten.

Während die konventionelle Legende der Industriesignaturen trotz ihres für die Kartenfeldgestaltung zu großen Umfanges sowohl semantisch als auch syntaktisch und pragmatisch gut durchgearbeitet ist, weisen die Landwirtschaftskarten syntaktisch und pragmatisch eine weniger ausgereifte Signaturenpalette auf, die außerdem zu umfangreich ist und somit nicht selten die optische Tragfähigkeit des Kartenfeldes übersteigt.

Die Sammellegende des neuen "Atlas der Erdkunde" (vgl. /40/) umfaßt für die Landwirtschaft 56 Gebietslagekartenzeichen (flächenbedeckende Signaturen), wovon 12 durch Flächenkartenzeichen (/3/) und 44 durch Flächenfüllzeichen (16) repräsentiert werden. Die Kartenfelder enthalten außer den regional zutreffenden Kartenzeichen der pflanzlichen Flächennutzung noch Wortsignaturen als namentliche Bezeichnungen der Viehzucht.
(S. 382)
[...]

4.1. Farbflächen, Schraffurfelder und Punktfelder als Flächenkartenzeichen

Als flächenhaft angelegte Signaturen (Flächensignaturen) zur Darstellung der Flächenbedeckung bzw. der Gebietslage von pflanzlichen Phänomenen dienen

  1. homogene Farbflächen mit Konturen für die Bezeichnung der qualitativen Arealnutzungsform (z.B. Ackerbaugebiet, Wiesen und Weiden, Wald) oder für die Wertbezeichnung bzw. Güteklassifizierung der Produktionsflächen (vgl. 40),
  2. lineare Schraffurfelder und regelmäßige Punktfelder (/16/) für die Bezeichnung von Gebieten des Getreideanbaus (außer Reis).

[...]

4.2. Geometrische und sprechende Signaturen als punkthafte Flächenfüllzeichen

Die zahlreichen punkthaft (als Einzelform) angelegten sprechenden und geometrischen Signaturen für Nutzpflanzen werden im Kartenfeld teils durch regelmäßige Anordnung, teils (u.a. bedingt durch die Signaturendichte sowie Gebietsgröße und -begrenzung) durch freie Streuung "flächenfüllend" als flächenbedeckende Signaturen wirksam. Die Teillegenden für die einzelnen Pflanzengruppen lassen kaum eine Gruppenfähigkeit bzw. Leitsignierung der Zeichenformen erkennen. [...] Dadurch werden den Schülern die begriffliche Zuordnung in Objektgruppen sowie das Einprägen der Gestalt und der Bedeutung der Signaturen - im Gegensatz zu den Symbolen der Industriekarte - erschwert.
(S. 383)
[...]

5. Legendenkombination der komplexen Wirtschaftskarte "Industrie und Landwirtschaft"

LegendenkombinationDie Wirtschaftskarten des neu bearbeiteten "Atlas der Erdkunde" (/40/) mit dem Titel "Industrie und Landwirtschaft" sind inhaltlich und graphisch eine Kombination der Legende für Industrie und der Legende für Landwirtschaft, so daß für sie keine gesonderte Legende existiert. Sie sind zwar gleichzeitig eine Addition von Industrielegende und Landwirtschaftslegende, aber nicht grundsätzlich eine einfache Addition von Industriekarte und Landwirtschaftskarte. [...]

Da sie einen territorialen Partialkomplex der Wirtschaft mit mehreren bestimmenden Teilsystemen (einschließlich des Haupteisenbahnnetzes und häufig auch der Leitungssysteme von Erdöl und Erdgas) darstellen, dürfen sie als komplexe Wirtschaftskarten bezeichnet werden (vgl. /5/ und /22/).

Entsprechend ihrer additiven Anlage besitzen sie eine kompendienhafte Aussagekraft. Doch darf diese nur als "potentielle" Komponente gewertet werden, da die thematische und graphische Kombination nicht selten.....zu einer hochgradigen Signaturenverdichtung und -überlagerung, somit zu einem "Zeichenchaos" von Signaturen mit sehr unterschiedlichem graphischem Abstraktionsgrad führen kann, das vom Schüler nur durch langwierige analytische Tätigkeit zu entwirren ist. [...]

Das Streben nach Komplettierung eines Ordnungsgefüges bei der Gestaltung der Industrie- und der Landwirtschaftslegende führt in der Kombination der Legenden zur komplexen Wirtschaftskarte zu Verlusten im beabsichtigten Erkennen des Wirkungsgefüges.

Aus diesen Gründen wurde auch bei der Neubearbeitung des "Atlas der Erdkunde"ein Teil der kleinmaßstäbigen komplexen Wirtschaftskarten in thematische Einzelkarten aufgelöst. [...] Die meisten mittel- und relativ großmaßstäbigen komplexen Wirtschaftskarten können als für den Geographieunterricht geeignete Darstellungen bezeichnet werden. [...]
(S. 386)

6. Schlußbetrachtung

Resümierend sollen einige Grundlinien der Kartengestaltung kurz skizziert werden:

  1. Die gruppenfähige Legende für Industrie ist in der vorliegenden Form ihrer Leitsignaturensysteme für Industriekarten in den Klassen 5 und 6 und für relativ großmaßstäbige Regionaldarstellungen der Industrie in den übrigen Klassen zu verwenden, wenn auch geringe begriffliche Kürzungen bzw. Vereinigung von Objektqualitäten zu "synthetischen Signaturen" zu erwägen wären. Für komplexe Wirtschaftskarten sind farbig gegliederte Kreisscheibensignaturen zu empfehlen, die sowohl einzeln oder in gegenseitiger partieller Überdeckung auftreten als auch in teilweiser Überlagerung mit ausgewählten sprechenden Lokalsignaturen oder in Kombination mit gegliederten Kreisringsignaturen als "Kombinationssignaturen" (inhaltliche und graphische Addition) zur Auflockerung der Signaturendecke und zur Erhöhung der Lagetreue im Kartenfeld Anwendung finden können.

  2. Von der Legende für Landwirtschaft ist grundsätzlich die Verwendung der Farbflächensignaturen zur Darstellung der Bodennutzung für alle Klassenstufen weiterhin zu akzeptieren. Das System der flächenbedeckenden Signaturen für Nutzpflanzen ist inhaltlich zu kürzen und graphisch gruppenfähiger zu gestalten, so daß die polyelementaren Landwirtschaftskarten eine bessere semantische Struktur erhalten und die Lesbarkeit und Auswertungsmöglichkeit verbessert werden können.

(S. 388)
[...]

Literatur

/3/ Autorenkollektiv: Mehrsprachiges Wörterbuch kartographischer Fachbegriffe. Wiesbaden 1973.

/5/ Benedict, E.: Prinzipien der inhaltlichen und kartographischen Gestaltung des Atlas DDR. Geogr. Berichte, H. 3/1977.

/6/ Breetz, E.: Erkenntnistheoretische Probleme bei der Arbeit mit geographischen Karten im Schulunterricht. Wiss. Zt. d. PH Potsdam, H. 3/1972.

/15/ Görtler, W.: Wandkarte "Deutsche Demokratische Republik, Industrie" - 1:250 000 - Best.-Nr. 98099756. Zt. f. d. Erdkundeunterricht, H. 11/1971.

/16/ Imhof, E.: Thematische Kartographie. Berlin. New York 1972.

/18/ Krämer, W.: Der neue Atlas für die 5. und 6. Klasse. Zt. f. d. Erdkundeunterricht, H. 8/9/1963.

/22/ Lehmann, E.: Charakteristik der themengebundenen kartographischen Gestaltungsgrundsätze - Der "Atlas DDR" im Vergleich zu anderen Nationalatlanten. Peterm. Geogr. Mitt., H. 2/1970.

/29/ Sass, A..: Zum Erscheinen des "Atlas der Erdkunde" - Neubearbeitung. Zt. f. d. Erdkundeunterricht, H. 10/1976.

/39/ Atlas der Erdkunde für die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule. Berlin 1960 (1. Auflage).
Ab 1965 erschienen unter dem Titel "Atlas der Erdkunde für die allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen". Berlin 1965 (6. Auflage - 1. Auflage der Neubearbeitung).

/40/ Atlas der Erdkunde für die 6. bis 11. Klasse der allgemeinbildenden polytechischen Oberschule und der erweiterten Oberschule. Gotha/Leipzig 1976 (1. Auflage).

(S. 389/390; Titelauswahl)

Die hierin im Jahre 1978 geäußerten Auffassungen zur Gestaltung von schulkartografischen Printmedien zur Wirtschaft mit exemplarischen Bezugnahmen auf den neu bearbeiteten ostdeutschen Schulatlas "Atlas der Erdkunde" und auf den Nationalatlas "Atlas DDR" möchten als Rückblick, aber auch als potentielle Anregung für entsprechende Entscheidungsfindungen im 21. Jahrhundert verstanden werden.

 

1. Abbildung: Kartenseite aus dem "ATLAS für die 4. und 5. Klasse - Neubearbeitung", S. 20 "Niederlausitzer Braunkohlengebiet und Industriegebiet Leipzig - Halle - Dessau". VEB Hermann Haack Gotha, 1989 - 5. Aufl.. (Konzeptionelle Atlasmitarbeit: E.Breetz).

2. Abbildung: Kartenausschnitt aus dem "ATLAS für die 6. bis 11. Klasse", S. 9 "DDR - Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft". VEB H. Haack, Gotha/Leipzig 1976. (Beratende Atlasmitarbeit: E.Breetz).

3. Abbildung: Kartenausschnitt aus dem "ATLAS für die 6.  bis 11. Klasse", S. 20/21 "DDR, mittlerer und südlicher Teil - Industrie und Landwirtschaft". VEB H. Haack, Gotha/Leipzig 1976. (Beratende Atlasmitarbeit: E.Breetz).

 

 

 


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