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Zur Entwicklung der Schulkartografie in der DDR

Atlas für die 4. und 5. Klasse (Coverausschnitt, DDR)In der DDR (Ostdeutschland 1949-1990) hat sich die Schulkartografie durch enge Kooperation von Institutionen der Volksbildung und der Verlagskartografie als ein eigenständiges interdisziplinäres Forschungsgebiet mit pädagogischer Praxisorientierung und Praxisverbundenheit formiert. In den 80er Jahren etablierte sich aus dem geografiemethodischen Bereich als umfangreichste schulkartografische Teildisziplin die Geografische Schulkartografie (siehe auch Geografische Schulkartografie).

Nachfolgend werden Auszüge aus einem Beitrag des Verfassers „Zur Entwicklung der Schulkartographie in der Deutschen Demokratischen Republik“ in der Wiss. Zt. d. PH Potsdam, H. 3/1982, S. 357-375, wiedergegeben.

(.....)

Angeregt durch die neueren Arbeiten zur Gegenstandsbestimmung, Aufgabenstellung und strukturellen Gliederung der Wissenschaftsdisziplin Kartographie in der Deutschen Demokratischen Republik, insbesondere von R. Ogrissek /112; 114; 116/, wird in den folgenden Ausführungen der Versuch unternommen, den disziplinären Standort und die wesentlichen Entwicklungslinien der sich konsolidierenden Schulkartographie aufzuzeigen. Die vorliegende Thematik möchte als ein Teilbeitrag zur weiteren Diskussion über das Spektrum der Theoretischen Kartographie verstanden werden.
(S. 357)

Die Erörterungen erfolgen vorrangig aus der Sicht und für den Bereich der Methodik des Geographieunterrichts, zumal die Schulkartographie in ihrer darstellenden Substanzbezogenheit und unterrichtlichen Zweckbestimmung weitgehend – jedoch nicht ausschließlich – geographisch orientiert ist. So ist die Schulkartographie – entsprechend auch der geowissenschaftlichen Herkunft der jungen Wissenschaft Kartographie – eng mit der Schulgeographie verbunden /143; 147/.

Aber auch die Methodik des Geschichtsunterrichts bedient sich in wachsendem Maße verschiedener kartographischer Ausdrucksformen, da die „Lokalisation“ eine der wichtigsten Formen zur Konkretisierung des Historischen im Unterricht ist /44/. Der Umfang und die qualitative Differenzierung der kartographischen Unterrichtsmittel für den Geschichtsunterricht und dementsprechend auch der Aktionsradius von Aktivitäten für die Entwicklung und Gebrauchsinterpretation von Karten sind zwangsläufig noch geringer als jene für den Geographieunterricht.

Auf wesentliche Analogien oder Unterschiede zur Methodik des Geschichtsunterrichts wird an entsprechenden Stellen im Sinne einer integrativen Betrachtungsweise hingewiesen.

Kartographie als Technikwissenschaft

Die Kartographie ist als eine angewandte Disziplin, als eine methodische Hilfswissenschaft zur graphischen Umsetzung regional aufgegliederten Beobachtungs- und Forschungsmaterials und zur Gewinnung neuer erdräumlich bezogener Erkenntnisse /146/, aus den Mutterwissenschaften Geodäsie und Geographie hervorgegangen /114; 143/. Sie entwickelte sich vor allem im Schoße der Geographie, mit der sie häufig auch noch heute institutionell vereinigt ist, zumal die Karte für die Geographie ein unentbehrliches Ausdrucks-, Informations- und Erkenntnismittel ist. [...]

So haben sich unter dem von E. Lehmann /83/ eindeutig formulierten Wesens- und Untersuchungsaspekt „Die Kartographie als Wissenschaft und Technik“ zwei Hauptzweige der Kartographie herauskristalisiert. Neben der traditionellen Praktischen Kartographie wurde in den letzten beiden Jahrzehnten – initiiert vor allem durch E. Imhof /159/ - die Theoretische Kartographie als Teildisziplin mit deutlichen Konturen entwickelt, wobei allerdings die begriffliche Abgrenzung und die Bestimmung der Beziehungen der beiden Hauptzweige z.T. noch unterschiedlich interpretiert werden. [...]
(S. 358)

Allgemeine Übereinstimmung besteht jedoch in der Auffassung, daß die sehr differenzierte Theoretische Kartographie als der wissenschaftliche Zweig der Disziplin durch Objektspezifizierung und Festlegung der Normen, Regeln und Methoden für den Entwurf und die Herstellung kartographischer Ausdrucksformen die Basis jeder kartographischen Tätigkeit ist, während die Praktische (Angewandte) Kartographie die zeichnerische und mechanische Reproduktion kartographischer bzw. konzeptioneller Vorlagen zum Inhalt ihrer Tätigkeit hat. Sowohl in Lehre und Forschung als auch besonders im Entwicklungsprozeß eines kartographischen Erzeugnisses bestehen vielseitige Wechselbeziehungen zwischen beiden Hauptzweigen.

Entsprechend dieser gegenseitigen Verflechtung wird in der DDR die Kartographie als Technikwissenschaft /36; 112/ aufgefaßt, für deren theoretischen Zweig bereits ein auf Lehre und Forschung bezogenes Strukturmodell /114; 116/ entworfen wurde, in das auch die Schulkartographie integriert ist (vgl. Abb. 1). [...]
(S. 359)

Kartengestaltung und Kartennutzung – gleichrangige Glieder der kartographischen Kommunikationskette

Mit den Komponenten Kartengestaltung und Kartennutzung im Strukturmodell der Theoretischen Kartographie wird die kartographische Kommunikation (wie – was – wem ?) /160/ als inhärenter Bestandteil des Wissenschaftsgebäudes ausgedrückt. [...] Information und Kommunikation bilden Gegenwartskoordinaten des Wissenschaftsbildes der Kartographie /164/, und die Kommunikationsfunktion gilt als die zentrale Funktion kartographischer Darstellungen /109; 114; 117/.

Eine optimale Kommunikation erfordert eine möglichst konkrete Einstellung des Senders (Autors, Redakteurs, Kartographen) mit seinen Mitteilungen auf die Bedürfnisse und Eigenarten des Empfängers, des Kommunikationspartners, denn der Gebrauchswert eines kartographischen Erzeugnisses ist determiniert durch den funktionalen Zielaspekt „Cui bono?“

Daher sind Gestaltung und Nutzung als die beiden Hauptglieder der „kartographischen Kommunikationskette“ /109; 164/ aufzufassen, die nur durch ihre wechselseitigen Relationen effektiv sein können. [...]

Es ist verständlich, daß auch die bisherigen Modelldarstellungen des kartographischen Kommunikationsprozesses vor allem die Etappen bzw. Phasen der Kartengestaltung präzisiert ausweisen, während die Seite der Kartennutzung keine so detaillierte Aufgliederung erfährt, [...]
(S. 360)

Durch Veränderung und Erweiterung des Grundschemas der kartographischen Kommunikationskettte von R. Ogrissek /109/ wird in diesem Beitrag der Versuch unternommen, das gleichrangige Hauptglied der Kommunikationskette – die Kartennutzung – ebenfalls differenziert darzustellen.

Dieses Modell ist zwar schulkartographisch akzentuiert, zumal die Schulkartographie – gewiß als bemerkenswerte Ausnahme – schon seit langem (und in der DDR planmäßig entwickelt) in mehr oder weniger starkem Maße die Belange des Empfängers bei der Kartenherstellung berücksichtigt (22; 29) und den Problemen der Karteninterpretation besondere Beachtung schenkt (25; 176). [...]
(S. 361)

Stellung und Struktur der Schulkartographie in der DDR

Gemäß dem Strukturmodell der Theoretischen Kartographie /116/ ist die Schulkartographie als spezifischer kartographischer Arbeitsbereich konzeptioneller, redaktioneller und interpretierender Tätigkeit in die speziellen Theorien einzuordnen. Sie nimmt in dem zweckorientierten System der eng miteinander verknüpften speziellen Theorien der Kartengestaltung und Kartennutzung insofern einen bedeutsamen Platz ein, als sie sich nicht nur an eine engere Berufsgruppe (wie z. B. die Luftfahrtkartographie und die Katasterkartographie) oder fakultativ an breite Bevölkerungskreise (wie z. B. die Touristenkartographie) wendet, sondern weil jeder Staatsbürger mehrere Jahre obligatorisch und kontinuierlich mit ihren Erzeugnissen konfrontiert wird und damit systematisch in das Verständnis der Wesensart und der Nutzung dieser Abbildungsform der objektiven Realität eingeführt wird. „Die Einstellung zur Karte und zum späteren Leben wird maßgeblich während der Schulzeit geprägt“ /112, S. 702/.

So sind der Gegenstand der Schulkartographie die didaktisch-methodisch aufbereitete Getaltung von Karten und kartenverwandten Darstellungsformen für den Schulunterricht und Verfahren ihrer differenzierten Nutzung.

Die Aufgaben der Schulkartographie bestehen vor allem darin, entsprechend aktueller schulpolitischer Forderungen und im Ergebnis thematischer Grundlagenforschung und schulpraktischer Untersuchungen für die einzelnen Klassenstufen und die ausgewählten thematischen Schwerpunkte lehrplanadäquate kartographische Unterrichtsmittel zu konzipieren und redaktionell zu bearbeiten sowie präzisiertes Interpretationsmaterial für Lehrer und Schüler zu entwickeln.
(S. 362)

[...]
Die Grundlagenwissenschaften der Schulkartographie – ihre Elementarstruktur – bilden die Unterrichtsmethodik, die Fachwissenschaft und die allgemeine Theorie der Theoretischen Kartographie (vgl. Abb. 3). Durch diese dreiteilige Basisstruktur wird ermöglicht, daß die schulkartographische Kommunikationskette nicht nur in einem geschlossenen Kreis verläuft (vgl. Abb. 2), sondern daß gleichzeitig vielfältige Rückkopplungen bzw. Querverbindungen zwischen den einzelnen Gliedern zur Optimierung des Kommunikatiosprozesses erfolgen können. [...]

Mit ihrer Funktionalstruktur (vgl. Abb. 3) ist die Schulkartographie institutionell und personell weitgehend in der Volksbildung angesiedelt, insbesondere seit Gründung der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW), die alle zentralen Forschungsarbeiten der Pädagogik leitet und koordiniert. [...]

In den ersten Jahren unserer Republik erfolgte die Entwicklung der geographischen Schulatlanten [...] und der Handumrißkarten in weitgehender Eigenverantwortlchkeit von Verlagen [...] Die Entwicklung der Schulwandkarten und Schülerhandkarten wurde jedoch vom damaligen Deutschen Pädagogischen Zentralinstitut (DPZI) bzw. Deutschen Zentralinstitut für Lehrmittel (DZL) gesteuert.

Die institutionell getrennte Aufgliederung der kartographischen Entwicklungsarbeiten für den gleichen Benutzerkreis erschwerte anfangs zwangsläufig das Bemühen um eine präzise inhaltliche und graphische Abstimmung der einzelnen kartographischen Lehr- und Lernmittel. [...]

Mit der Gründung der APW im Jahre 1970 erfolgte dann die alllseitige Koordinierung auch der schulkartographischen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. [...]
(S. 364)

Diese Elementar- und Funktionalstruktur trifft nicht nur für den dominierenden geographiemethodischen Bereich der Schulkartographie zu, sondern im Prinzip auch für den geschichtsmethodischen Bereich.
[...]

Das Aktivitätsspektrum der Schulkartographie umfaßt als Hauptrichtungen die Erarbeitung von allgemeinen Kriterien und speziellen Grundsätzen zur Kartengestaltung, die redaktionelle Bearbeitung sowie die Entwicklung von interpretierenden Nachfolgematerialien und Praxishilfen zur unterrichtlichen Kartennutzung.
[...]
(S. 365)

Die Entwicklung jedes kartographischen Unterrichtsmittels ist pädagogisch-methodisch determiniert unter Beanspruchung der optimalen kartographischen und reproduktionstechnischen Gestaltungsmöglichkeiten.
[...]

Der Aktionsradius des geographiemethodischen Bereichs der Schulkartographie wirkt fachübergreifend durch integrative Formen in der Entwicklung und in der Interpretation der kartographischen Unterrichtsmittel für das Fach Deutsch-Disziplin Heimatkunde der unteren Klassen. Damit sind gewährleistet

  1. eine exakte Abstimmung der kartographischen Unterrichtsmittel von Klasse 3 bis Klasse 11 (unter Beachtung von Linienführungen – Standardisierung und Differenzierung - in der Kartengestaltung),
  2. die einheitliche Steuerung der systematischen Entwicklung des Kartenverständnisses der Schüler durch Heimatkundelehrer und Geographielehrer (unter Beachtung von Niveaustufen im Prozeß der Kartennutzung), [...]

(S. 366)

Zu einem fachübergreifenden Zentrum der Schulkartographie entwickelte sich der Wissenschaftsbereich Methodik des Geographieunterrichts der Pädagogischen Hochschule „Karl Liebknecht“ Potsdam, wo die Unterrichtsmittelentwicklung bereits eine lange Tradition besitzt /14; 17; 22; 25; 29; 33; 93; 96a; 97/).

Das kontinuierlich gefestigte und erweiterte fachübergreifende schulkartographische Forschungsspektrum des Potsdamer Arbeitskreises umfaßt vor allem:

  • Studien zur allgemeinen Theorie der Kartographie

  • Theoretische Studien und empirische Untersuchungen zur speziellen Kartengestaltung und Kartennutzung

  • Konstruktion und unterrichtliche Erprobung von Anaglyphenmaterialien

  • Konzeptionelle Entwicklung von Schulwandkarten, Schülerhandkarten und Handumrißkarten für den Heimatkunde- und Geographieunterricht

  • Erarbeitung von Praxishilfen bzw. methodischen Hinweisen zur Fähigkeitsentwicklung des Kartenverständnisses im Heimatkundeunterricht der Klassen 3 und 4 und im Geographieunterricht der Klassen 5 bis 11.

[...]
(S. 367)

Als weiterer Standort der Schulkartographie entwickelte sich im Laufe der siebziger Jahre der Wissenschaftsbereich Methodik des Geographiunterrichts der Martin-Luther-Universität Halle, wo im Rahmen der traditionellen Schulbuchforschung /62/ die konzeptionelle Neubearbeitung des „Atlas der Erdkunde für die Klassen 6 bis 11“ erfolgte /65; 126/.
[...]

Im Rahmen der Prozeßforschung des Geographieunterrichts an dem Wissenschaftsbereich Methodik des Geographieunterrichts der Pädagogischen Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden werden unter anderem auch spezielle Untersuchungen zur Kartennutzung vorgenommen /6/, insbesondere bezüglich der Ausarbeitung von Handlungsanweisungen und Algorithmen zur Karteninterpretation /75 b/.

Für den geschichtsmethodischen Bereich der Schulkartographie bildet der Wissenschaftsbereich Methodik des Geschichtsunterrichts der Wilhelm-Pieck-Universität Rostock das institutionelle Zentrum, wo ..... sowohl die wichtigsten Entwicklungsvorhaben konzipiert als auch weitgehend das Interpretationsmaterial zur Kartennutzung erarbeitet werden /39; 40; 42; 44/.

Last – not least bildet der VEB Hermann Haack Gotha/Leipzig mit der Ausführung der redaktionellen und der anschließenden reproduktionstechnischen (praktischen) Arbeiten /59; 104/ das zentrale Domizil für die mittleren Glieder der schulkartographischen Kommunikationskette.
(S. 368)
[...]

Literatur

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(S. 369-375, Titelauswahl - nur die im Text erwähnten Titel)

 

Abbildung: Coverteil des "ATLAS für die 4. und 5. Klasse". VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha, 1989 (5. Auflage der Neubearbeitung). (Konzeptionelle Atlasmitarbeit: E.Breetz).